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SSD für Mac – worauf sollte man achten

SSD-DriveHerkömmliche Festplatten sind in heutigen Computersystemen der Flaschenhals wenn es um Geschwindigkeit geht. Die Datenmengen werden immer größer und die Festplattenhersteller sind zur Zeit mit der Geschwindigkeit von herkömmlichen Festplatten am Ende der Optomierung angelangt. Dank SSD (Solid State Drive) Festplatten kann der Datendurchsatz deutlich erhöht werden und somit ist ein schnelleres Arbeiten auch mit größe Datenmengen wieder möglich. Da SSD-Laufwerke schon zu einem Massenprodukt geworden sind ist auch der Preis bereits in einem Bereich wo es sich auch bei älteren Geräten rechnet ein SSD zu verbauen. Ein paar Dinge sollten bei der Verwendung von SSDLaufwerken allerding beachtet werden

Bei einem SSD-Laufwerk handelt es sich um ein elektronisches Speichersystem bei welchen die Daten nicht auf eine Magnetscheibe geschrieben werden sondern in einen Speicherbaustein. Der Vorteil ist zum einen die Geschwindigkeit zum anderen auch die Einfachheit des Laufwerks. Es gibt kein bewegliches Teil wie die drehenden Magnetscheiben einer normalen Festplatte und somit auch keine Verschleissteile bzw. Leseköpfe welche die Oberfläche zerstören könnte (Headcrash).

Allerdings gibt es bei SSD auch Nachteile und diese sollte auch angesprochen werden. Speicherbausteine haben eine Beschränkung der Schreiboperationen und je nach verwendeten Speicherchip ist auch die MTBF sehr unterschiedlich.

Ein paar Dinge sind zu beachten wenn man ein SSD-Laufwerk in einem Apple einsetzen möchte, hier gibt es allerdings auch noch die Unterscheidung ob es sich um einen Laptop oder um ein Standgerät handelt da in Akku-Betriebenen Geräte ein paar Dinge mehr zu beachten sind.

Man sollte auf keinen Fall Benchmark-Tests durchführen:
Da diese Tests eine Menge Schrieb-/Lesevorgänge machen sollte man dies auf alle Fälle vermeiden.

Wichtig ist die TRIM-Funktion bei SSD´s:
Manche Laufwerke werden vom System automatisch erkannt und das Trimming wird automatisch aktiviert, ist das nicht der Fall welches mit dem Programm Trim-Enabler kontrolliert werden kann so kann diese gleich mit diesem aktviert werden.

Wird die TimeMachine für die Datensicherung verwendet sollte man lokale Snapshots deaktivieren.
Apple speichert bei mobiles Geräten Snapshots auf die lokale Festplatte wenn die Datensicherungsfestplatte nicht angeschlossen ist, dies beschleunigt den Sicherungsvorgang beim anschliessen der Platte. Es wird dabei versteckt auf der Systemfestplatte ein Bereich genützt welche den Snapshot bis zur nächsten Sicherung aufbewahrt und dies sollte man bei der Verwendung von SSDs deaktivieren da hier wiederum eine Menge Schreiboperationen benötigt werden.

Hibernation deaktivieren
Wenn bei einem mobilen Gerät welches im Ruhezustand ist der Akku leer wird so schreibt Apple mit der sogenanten Hibermation Funktion den gesamten Status des Systems vom Arbeitsspeicher auf die Festplatte dies verhindert das noch geöffnete Daten zerstört werden. Da der Arbeitsspeicher bei den meisten Geräten schon sehr mächtig ist wird hier eine Menge an Daten auf das SSD Laufwerk geschrieben welche beim Aufwachen wiederum in den Speicher eingelesen wird. Diese Funktion sollte man ebenso deaktivieren.

Sudden Motion Sensor deaktivieren
Bei herkömmlichen Festplatten sehr hilfreich, bei SSD teilweise problematisch ist der Bewegungssensor welches Querbeschleunigungen des mobiles Gerätes ständig überwacht und bei extremen Stößen die Leseköpfe von Festplatten in die Parkposition schickt um somit einen Headcrash zu vermeiden. Da SSD Laufwerke mit diesem Befehl nicht umgehen können kann es je nach SSD zu eigenartigen Aussetzern kommen. Daher sollte dieses Sensor deaktiviert werden.

Ruhezustand der Festplatte deaktivierenIn den Energiespareinstellungen von Mac OS X gibt es die Funktion „Wenn möglich, Ruhezustand für Festplatten aktivieren“. Dies ist bei normalen Festplatten möglich wobei ich diese Funktion auch bei normalen HDDs nicht empfehlen würde. Der Vorteil: die Festplatte wird quasi deaktiviert und verursacht somit keine Geräusche durch das drehen der Platte mehr und verbraucht auch weniger Energie. Öffnet man allerdings den Finder und möchte auf Daten zugreifen muss zuerst die Platte hochgefahren werden was mitunter einige Sekunden dauert bis diese wieder ansprechbar ist. Dies ist vorallem bei der verwendung von mehreren Platte sehr unangenehm. Da es bei SSDs keinen Sleep-Modus gibt sollte man diese überhaupt deaktivieren.

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Info:
SSD für Mac – worauf sollte man achten ist Beitrag Nr. 3871
Autor:
Pius Infanger am 17. Juli 2013 um 08:22
Category:
Apple,Hardware,Tip&Tricks
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